22.10.2026
DERIX Campus
Wenn ein Gebäude zum Kohlenstoffspeicher wird
Wissenschaftliche Untersuchung bestätigt außergewöhnlich niedrige Klimawirkung und konsequente Kreislaufwirtschaft
Eine wissenschaftliche Untersuchung im Rahmen der Bachelorarbeit unseres Werkstudenten Nick Schulz an der FH Aachen bestätigt die geringe Klimawirkung des Gebäudes: Das Treibhauspotenzial liegt bei lediglich 4,9 kg CO₂e/m²a und damit rund 60 Prozent unter dem DGNB-Anforderungswert von 12 kg CO₂e/m²a für graue Emissionen über den gesamten Lebenszyklus.
Mehr Kohlenstoff gespeichert als verursacht
Mehr als 360 Kubikmeter Holz wurden im neuen Bürogebäude verbaut. Dadurch ist zum Zeitpunkt der Fertigstellung mehr Kohlenstoff im Gebäude gespeichert, als durch Herstellung und Errichtung an CO₂-Emissionen verursacht wurde. Der Campus weist damit zu diesem Zeitpunkt eine negative CO₂-Bilanz auf.
Neben dem hohen Holzanteil trägt der effiziente Materialeinsatz zur guten Ökobilanz bei. Die eingesetzten Materialien wurden über die Plattform Madaster in einem digitalen Materialpass dokumentiert.
Von Anfang an zirkulär gedacht
Auch die spätere Nutzung der Materialien wurde bereits in der Planung berücksichtigt. Lösbare Verbindungen und rückbaubare Konstruktionen ermöglichen es, Bauteile am Ende ihrer Nutzung möglichst einfach zu trennen, wiederzuverwenden oder hochwertig weiterzuverwerten.
„Unser Ziel war nicht einfach ein weiteres Bürogebäude zu errichten. Wir wollten zeigen, wie ein Gebäude entstehen kann, das Ressourcen schont, Kohlenstoff speichert und seine Materialien auch für zukünftige Generationen nutzbar macht.“
Markus Steppler, Geschäftsführer der DERIX-Gruppe
Der DERIX Campus wird damit nicht nur unser neuer Arbeitsort, sondern auch ein konkretes Praxisbeispiel dafür, wie ressourcenschonendes und zirkuläres Bauen mit Holz funktionieren kann.
Zur DERIX Campus Playlist bei YouTube: Derix Campus – Das Bauprojekt im Überblick
