FAQ
zum Planen und Bauen mit Holz

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu den verschiedensten Themengebieten rund um den Ingenieurholzbau.

Nachhaltigkeit
& Ökologie

Stimmt es, dass der Baustoff Holz verrottet und nicht langlebig ist?

Holz ist biologisch gesehen ein sehr widerstandsfähiges und dauerhaftes Baumaterial. Trockenes Konstruktionsholz wird bei sachgerechtem Einsatz in Gebäuden kaum von Holz zerstörenden Pilzen und Insekten angegriffen. Daher ist keineswegs – wie früher vielfach angenommen – eine Behandlung des Holzes mit chemischen Schutzmitteln erforderlich, um es vor der Schädigung durch Pilze und Insekten zu bewahren. Die vielfältigen Maßnahmen des konstruktiven Holzschutzes unter Verzicht auf chemische Behandlungen und Nutzung vorrangig einheimischer Hölzer sind in der kürzlich überarbeiteten Norm DIN 68 800 zusammengefasst.

Beste Beispiele für die Dauerhaftigkeit von Holz sehen wir auf der ganzen Welt. Viele der ältesten Bauwerke der Erde sind aus Holz gebaut und stehen heute noch wir vor vielen Jahrhunderten.

Werden zur Produktion von Holzbauteilen Wälder gerodet?

Die DERIX-Gruppe ist PEFC-zertifiziert und verwendet ausschließlich Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft.

Das bedeutet, für jeden genutzten Baum wird ein neuer gepflanzt. So stellen wir sicher, dass wir den Holzkreislauf erhalten und das Material auch in Zukunft weiterhin uneingeschränkt verfügbar bleibt. Nachhaltigkeit und die Verantwortung für die folgenden Generationen ist uns darüber hinaus ein großes Anliegen, das bei uns viel Raum einnimmt.

Wo soll denn das ganze Holz zum Bauen herkommen?

Ironischerweise stellt kaum jemand die Frage, wo denn der ganze Beton in den kommenden Jahrzehnten herkommen sollte. Denn wir wüssten nicht, wie die Welt dann aussehen würde, bei all dem Wasser, Kies, Sand und Kalkstein, die für Beton abgebaut oder verbraucht werden. Holz ist das einzige tragende Baumaterial, das unbegrenzt nachwächst. Allein die deutschen Wälder haben viel Potential, so dass die Holzbauquote noch deutlich steigen kann. Die nachhaltige Forstwirtschaft, die bereits seit 1713 betrieben wird, ermöglicht es uns schon seit über 300 Jahren, Holz quasi unbegrenzt zu nutzen.

Lesen Sie mehr über die Erhöhung der stofflichen Nutzung von Holz in Gebäuden im Einklang mit der Rohstoffverfügbarkeit.

Ist Holz nach dem Abriss eines Gebäudes eigentlich Sondermüll oder muss es verbrannt werden?

Massivholzelemente eignen sich hervorragend für eine spätere Wiederverwendung als tragendes Bauteil. Mit CNC-Anlagen können Bauteile auch in neue Formen für neue Gebäude gebracht werden. Das einzelne Element muss dabei nicht in seine Einzelteile zerlegt werden, sondern kann großformatig wiederverwendet werden. Aus diesem Grund haben wir bei der DERIX-Gruppe auch eine allgemeine Rücknahmeverpflichtung für unsere Brettschichtholz- und X-LAM-Elemente eingeführt. Auch für die Teile, die später kein weiteres Leben als tragendes Bauteil erhalten, gibt es in der Kaskade weiteren Nutzen: Unsere Partnerfirmen bauen aus X-LAM-Reststücken ganze Möbel oder Treppenstufen. Das CO2 wird damit über viele Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte gebunden, bis zum Ende der Kaskadierung das Holz thermisch verwertet werden kann.

Welche Lebensdauer haben Bauwerke aus Holz?

Wenn sie trocken gehalten werden, ist ihre Lebensdauer unbegrenzt. Die Kapellbrücke in Luzern zum Beispiel, die ein Dach hat, ist über 500 Jahre alt. Es gibt auch immer noch sehr gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem Mittelalter oder noch ältere Pagoden in Asien oder auch mehrere hundert Jahre alte Stabkirchen in Norwegen. Ohne Katastrophen und Kriege wie dem Dreißigjährigen Krieg und allen, die darauf folgten, wären heute noch sehr viel mehr alte Gebäude aus Holz. Auffällig ist, dass die noch existierenden Holzbauwerke auch früher schon in guter Qualität errichtet wurden.

Wirtschaftlichkeit

Ist es wahr, dass Bauen mit Holz teuer ist?

Vergleicht man die Erstinvestitionskosten eines Holzbaus mit denen von konventionellen Neubauten, sind diese tatsächlich zumeist nicht deutlich günstiger. Hat man jedoch bei der wirtschaftlichen Beurteilung den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes im Auge, inklusive der Effekte auf Ressourcen und Klima sowie auf die Gesundheit der im Gebäude lebenden und arbeitenden Menschen, werden die unbezahlbaren Vorteile deutlich: Bauen mit Holz ermöglicht kurze Bauzeiten und erzeugt durch schlanke Konstruktionen einen Raumgewinn. Der natürliche Baustoff ist gesund, ökologisch, nachwachsend, klimaschonend und kann sogar zirkulär verwendet werden, da er rücknahmefähig ist und so dem Gebäude einen Restwert nach seiner Nutzung sichert. Wir verpflichten uns zur Rücknahme aller unserer Bauteile nach Ende der Nutzungsdauer.

Muss ich im Betrieb mehr Wartung und Instandhaltung für die Holzelemente kalkulieren?

Nein – wenn etwa der Mieter einen Nagel in die Holzwand schlägt oder die Wand verunreinigt, so ist dies relativ einfach auszubessern. Löcher werden mit Holzkitt verfüllt, Verunreinigungen oder Oberflächenschäden können geschliffen werden. Spezielle UV-Schutzanstriche können Verfärbungen bei Sonneneinstrahlung vorbeugen. Bei Umbauten oder Durchbrüchen ist wie im konventionellen Bau zunächst die Statik zu überprüfen und ggf. durch Abfangungen zu unterstützen. Generell ist die Bearbeitung von Massivholz im Vergleich zu Stahlbeton jedoch sehr einfach.

Technische
Fragen

Warum sollte ich mit Holz bauen, obwohl Holz brennt?

Holz verfügt über eine Art natürlichen Brandschutz und Bauteile aus Holz verhalten sich im Brandfall gutmütig: An den Bauteilen bildet sich eine Schicht aus Holzkohle, die Wärme schlecht leitet und den Kern des Querschnitts schützt. Im Durchschnitt kann man mit einem Abbrand von 0,7 mm/min rechnen. In 30 Minuten vermindert sich der Querschnitt an allen Seiten um etwa 20 mm, in 60 Minuten um 40 mm. Der verbleibende Querschnitt trägt die Lasten. Damit wird die Feuerwiderstandsklasse F 30 oder F 60 erzielt, und zwar ohne jeden Anstrich oder andere zusätzliche Maßnahmen, allein mit den natürlichen Eigenschaften des Baustoffes Holz.

Darf ich überhaupt mehrere Geschosse mit Holz bauen? Welche Restriktionen gibt es?

In der Tat haben wir es weltweit (und auch deutschlandweit) mit vielen verschiedenen Gesetzen und Bauordnungen zu tun. Mittlerweile harmonieren diese politischen Rahmenbedingungen jedoch weitgehend in den Möglichkeiten, Holz in mehrgeschossigen Gebäuden, auch in Hochhäusern, einzusetzen. Der politische Wille ist erkennbar, ein nachhaltiges und klimapositives Produkt bereits in den Rohbau einzubringen. Sprechen Sie uns gerne auf die aktuell gültigen Rahmenbedingungen in Ihrem Bundesland oder in Ihrem Staat an – unsere regional und überregional tätigen Ingenieure und Partner beraten Sie gerne.

Was ist eigentlich Holz-Hybrid-Bau?

Versteht man unter „Hybrid” den Einsatz verschiedener Materialien innerhalb einer Konstruktion, so ist im Prinzip jedes Gebäude bereits eine Art „Hybrid-Bau”. Zur Zeit wird der Begriff „Holz-Hybrid-Gebäude” oft für Bauweisen verwendet, bei denen Holz und Beton eine Rolle im Tragwerk bei mehrgeschossigen Gebäuden spielen. Holz und Stahl ist bereits eine bewährte Verbindung, die eigentlich standardmäßig bereits bei den meisten Konstruktionen zum Einsatz kommt. Bei einem Zusammenspiel von Holz und Beton kann man einen „Hybridbau” als solchen betrachten, bei dem beide Materialien grundsätzlich voneinander getrennt verwendet werden – z.B. ein Treppenhaus in Beton und daran angebaut die gesamte Tragkonstruktion aus Massivholz. Oder man betrachtet den Hybridbau als Verbund von Holz und Beton – etwa bei der „Holz-Beton-Verbund-Decke”.

In einem Holzbau höre ich doch dauernd meinen Nachbarn?

Für Holzbauten gelten selbstverständlich die gleichen Schallschutzanforderungen nach DIN wie bei konventionellen Gebäuden. Das gilt sowohl für Trittschall als auch für Luftschall. Massivholz ist zunächst einmal ein leichtes Baumaterial, das für die Erfüllung der Anforderungen im Schallschutz zusätzliche Maßnahmen erfordert. Es gibt daher im Massivholzbau eine ganze Reihe von Lösungsmöglichkeiten für Wand- und für Deckensysteme. In der Regel werden die Anforderungen durch Entkoppelungsmaßnahmen oder auch durch zusätzliche mineralische Baustoffe erreicht.

Was muss im Hallenbau bei weit gespannten Konstruktionen grundsätzlich beachtet werden?

Wer eine Dachkonstruktion für weittragende Gebäude plant und baut, muss die Eigenschaften der Baustoffe, die Bauphysik und die statischen Zusammenhänge genau kennen. Dazu gehört es auch, alle auf die Konstruktion einwirkenden Lasten wie z. B. Schnee und Wind zu berücksichtigen.

Was sind die Vorteile und die Nachteile der verschiedenen Baustoffe im Hallenbau?

Holzkonstruktionen haben ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Festigkeit. Deswegen sind sie für große Spannweiten prädestiniert. Sie haben glatte Oberflächen, auf denen sich kein Schmutz niederlegt, und sind resistent gegen Angriffe durch Luftinhaltsstoffe – sie widerstehen zum Beispiel der salzhaltigen Luft in Solebädern. Obwohl sie brennbar sind, haben sie einen hohen Feuerwiderstand, d.h. sie sind noch lange nach dem Beginn des Brandes tragfähig.

Stahlkonstruktionen haben hohe Festigkeiten bei relativ geringer Dimensionierung. Ein Nachteil ist die geringe Feuerwiderstandsdauer, zudem kann sich in den offenen Querschnitten Staub ablegen, der in Umgebungen mit salzhaltiger Luft oder Feuchtigkeit einen erhöhten Pflegeaufwand der Bauteile notwendig macht, um so Korrosion zu verhindern.

Stahlbetonkonstruktionen vereinen die Eigenschaften von Stahl und Beton. Beton, der die Druckkräfte übernimmt, ist resistent gegen die meisten Angriffe. Um die Zugkräfte zu übernehmen, braucht man jedoch zusätzlich Stahl, der unter anderem leicht korrodiert. Ein großer Nachteil weit gespannter Konstruktionen aus diesem Baustoff ist dessen hohes Gewicht: Stahlbeton wiegt etwa fünfmal so viel wie Holz. Das Eigengewicht zehrt damit schon einen großen Teil der Tragreserven auf. Bei weit gespannten Konstruktionen wirkt Stahlbeton plump und ist unwirtschaftlich. Deshalb geht man bei größeren Spannweiten etwa ab 25 m auf Spannbeton über. Dabei sind die Stahleinlagen vorgespannt und leiten Druckkräfte in den Beton ein.

Gibt es dabei für die Tragfähigkeit je nach Baustoff unterschiedliche neuralgische Punkte?

Bauteile aus jedem Baustoff werden bei gleichartigem Einsatz gleich beansprucht. Die Sicherheiten aller Baustoffe sind miteinander vergleichbar. Weil aber jeder Baustoff seine Stärken und Schwächen hat, muss man als Planer:in nicht nur die statischen Regeln beherrschen. Man muss auch die spezifischen Eigenschaften der Baustoffe in Betracht ziehen und sie richtig einsetzen.

Welche klimatischen Faktoren gefährden die Tragfähigkeit und wie kann vorgebeugt werden?

Grundsätzlich gefährdet Wasser jede Konstruktion, völlig unabhängig vom Baustoff. Holzbauteile, die dauernd durchfeuchtet sind, verlieren ihre Festigkeit und sind durch den Angriff von Pilzen gefährdet. Stahlbauteile rosten, in Betonbauteilen ist der Bewehrungsstahl ebenfalls durch Korrosion gefährdet. Gegen das Wasser, den Feind jeder Konstruktion, muss ein baulicher Schutz eingeplant werden. Man sollte so bauen, dass eine Durchfeuchtung ausgeschlossen ist. Außerdem müssen die Bauwerke gewartet werden und die Betreiber oder Eigentümer haben dafür zu sorgen, dass Dächer und Wände dicht bleiben.

Für Frost gilt grundsätzlich das Gleiche, denn auch hier geht es ja um Wasser. Wenn in einen Riss, gleichgültig bei welchem Baustoff, Wasser eindringt und gefriert, dehnt sich das Wasser aus, wird zu Eis und sprengt den Beton ab oder zerreißt das Holz. Hitze ist im Normalbereich für jeden Baustoff unschädlich. Anders sieht es im Brandfall aus. Hier hat die Holzkonstruktion ihre besonderen Stärken.

Stahlkonstruktionen oder Stahlbetonkonstruktionen verlieren bei Temperaturen jenseits von 300 bis 400 Grad schlagartig ihre Festigkeit und fallen zusammen. Holz brennt zwar, die äußere, verkohlende Schicht wirkt aber wie eine Wärmedämmung und schützt den weiterhin tragenden Kern.

Sind die hierzulande beim Hallenbau verwendeten Holzarten alle gleich geeignet?

Hier müssen einige Unterschiede beachtet werden. Bei weit gespannten Hallen wird häufig Brettschichtholz verwendet oder auch Fachwerkträger aus Vollholz, beispielsweise mit Knotenverbindungen aus Nagelplatten. Dazu wird im Allgemeinen Nadelholz verwendet. Das Standard-Nadelholz in Europa ist Fichte. Es ist gegen Feuchte und daraus folgend gegen Pilze wenig resistent. Bauten aus Fichte brauchen einen besonderen „baulichen Holzschutz“. Das bedeutet: Sie müssen so gebaut werden, dass die Bauteile nicht nass werden. Dann ist Fichte unbegrenzt haltbar. Die Imprägnierung mit einem Holzschutzmittel wirkt bei Fichte wenig, weil die Flüssigkeit kaum in die Oberfläche eindringt.

Andere Holzarten wie Lärche und Kiefer haben etwas weniger Probleme mit der Dauerhaftigkeit. Eiche, die in der Regel nur als Vollholz verwendet wird, kommt aus wirtschaftlichen Gründen als Massenbaustoff kaum in Betracht und ist für die Verwendung in Brettschichtholz derzeit nicht zugelassen.

Wie werden aus Brettern in Baumgröße sehr viele größere, gerade oder gebogene Holzteile?

Die Bretter werden mit Keilzinkenverbindungen zu beliebig langen Lamellen verbunden. Sie sind sehr flexibel und können auf Formen gebogen werden, nachdem der Leim aufgetragen wurde. Ist dann der Leim ausgehärtet, haben die Bauteile Festigkeit.

Das wird so etwa seit der Mitte des 19. Jahrhunderts durchgeführt. In Southampton gibt es noch ein College mit gekrümmten Holzbauteilen aus dem Jahr 1869. In Deutschland hat der Weimarer Zimmermeister Otto Hetzer diese Bauweise aufgegriffen und das Verfahren bis zur industrialisierten Serienproduktion weiterentwickelt. In Wuppertal steht noch eine von ihm erbaute Turnhalle. Erst mit dem Wiederaufbau nach dem 2. Weltkrieg erlebte das Brettschichtholz jedoch seinen Durchbruch. Die Hälfte des weltweit hergestellten Brettschichtholzes kommt aus Nordamerika, die andere Hälfte aus Europa, ganz überwiegend aus den deutschsprachigen Ländern.

Welche Verfahren gibt es, um einzelne Bretter miteinander zu verbinden?

Die Bretter werden durch Keilzinkung miteinander verbunden. Untereinander verleimte Bretter ergeben die fertigen Bauteile. Man spricht dann oft von „Bindern“. Das bedeutet „Träger“.

Welche Leimarten verwendet man?

Wir sprechen heute eigentlich von Klebern. Leime sind eine Unterart, nämlich Kleber, die Wasser als Lösungsmittel enthalten. Früher wurden nur Leime verwendet. Otto Hetzer nahm Kasein-Leime, die aus Knochen hergestellt wurden. Heute nimmt man Polykondensationsleime, die aus Leim und einem Härter bestehen. Beides wird vermischt, beim Aushärten entweicht dann das Wasser.

Für die Verklebung unserer Holzprodukte verwenden wir Polyurethanklebstoffe (PUR) und das Melaminharz Leimsystem GripPro-Plus, die beide hervorragende Emissionswerte erfüllen (z.B. den Material Health Platinum Standard bei PU-verleimten X-LAM-Platten).

Wie wird die Eignung der Kleber getestet und seit wann gibt es diese Tests?

Kleber müssen in Deutschland eine Zulassung haben. Die Materialprüfungsanstalt MPA in Stuttgart testet die Klebstoffe, danach erteilt das Deutsche Institut für Bautechnik die allgemeine bauaufsichtliche Zulassung. So ist es seit Jahrzehnten üblich.

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